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AUS für die Flimmerkiste!
Erstellt von Redaktion am 2. Juli 2003, 00:00 ; bisher 578 mal aufgerufen

Nach Satellit und Kabel folgt nun auch der terrestrische Rundfunk dem digitalen Zeitalter.


Fernsehempfang der Zukunft: DVB-T Empfänger der Fa. Galaxis (Foto: galaxis technology ag)
Es wird ernst: Ab 2005 hat die gute alte Fernsehantenne ausgedient. Nach Satellit und Kabel wird nun auch der terrestrische Rundfunk digital modernisiert. In Berlin und Brandenburg hat die Revolution bereits begonnen. Im Herbst 2002 wurden RTL, RTL2, SAT1, ProSieben und im Frühjahr 2003 die öffentlich-rechtlichen Sender "digitalisiert". Bis 2004 sollen die restlichen Bundesländer dem Beispiel folgen. Für ein paar wenige Monate sind nach der Umstellung beide Varianten - digital und analog - gleichzeitig zu empfangen. Anschließend werden die analogen Signale endgültig abgeschaltet.

Um der Angelegenheit ihren Schrecken zu nehmen: Nach der Umstellung auf digitalen Rundfunk ist mit Hilfe einer gerade einmal bleistiftgroßen Stabantenne selbst im Auto ein vollkommen störungsfreier Empfang gewährleistet. Nie mehr Schneegestöber und Tischantennenakrobatik! Antenne einstöpseln und - Fertig!

Wer sich mit dem Empfang von ca. 20 Sendern zufrieden gibt, der kann sogar auf die unschöne Salatschüssel an der Hauswand und den teuren Kabelanschluss verzichten.

Die neue Technik hat natürlich ihren Preis. Zur Weiternutzung analoger Empfänger wird ein Digitalempfänger benötigt, der das digitale Signal in eine dem Analoggerät verständliche Sprache übersetzt. Diese Zusatzgeräte werden voraussichtlich noch diesen Sommer in die Ladenregale Einzug halten (Preis ca. 200 Euro). In Kürze werden auch die ersten Fernsehgeräte mit eingebautem Digitalempfänger erwartet.

Keine neue Technik ohne neues Kürzel: "DVB-T" soll sie heißen (englisch für: Digital Video Broadcasting - "Terrestrisch").

In Baden-Württemberg geht es bereits dieses Jahr los, in Rheinland-Pfalz und Hessen liegt noch kein konkreter Termin vor.


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