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Erstellt von Redaktion am 30. Mai 2003, 00:00 ; bisher 615 mal aufgerufen

Wir hoch darf die Hypothek sein?

Der Erwerb einer Immobilie ist meistens die größte Einzelinvestition im Leben eines Bauherren oder Käufers. Im Schnitt kostet ein Haus heute rund neun Jahreseinkommen. Also bedarf es eines kühlen Kopfes und einer nachvollziehbaren Kalkulation. Ein erster Schritt ist die Klärung, was an Eigenkapital vorhanden ist: Bausparverträge, Mittel in Aktien oder Fonds, Bargeld, Arbeitgeberzuschüsse, eventuell Eigenleistungen. In der Praxis ist eine solide Finanzierung mit 20 bis 30% Eigenkapital ausgestattet. Wichtig ist die monatlich mögliche Belastung. Gehen Sie von der derzeitigen Monatsmiete aus und addieren Sie den Betrag, der monatlich auf dem Konto übrigbleibt. Dieser Betrag kann zur Tilgung der Fremdmittel aufgebracht werden (siehe Beispiel). Aus der Addition von Eigen- und Fremdkapital können Sie jetzt den Preisrahmen für eine Immobilie festlegen. Die staatliche Förderung mindert im Förderzeitraum die Belastung oder kann zur höheren Tilgung verwendet werden.

>>> Beispiel:
Wir hoch darf die Hypothek sein? Nominalzins 5,5 bzw 6%, 100% Auszahlung und 1% Tilgung: Wer 800 Euro monatlich bezahlen kann, bekommt dafür eine Hypothek von 148.000 bzw. 138.000 Euro. Wer 1.500 Euro bezahlt, erhält 277.000 bzw. 258.000 Euro.


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